Die Performance-Version, abgeleitet von den Xcelerator-Rennmodellen, basiert auf demselben Konzept, bietet aber mehr Fehlertoleranz. Die verbreiterten Platten sorgen für eine optimale Kraftübertragung und eine breitere Auflagefläche unter dem Fuß. Dank ihrer höheren Flexibilität verzeiht sie weniger sicheren Skifahrern mehr Sicherheit. Sie ist eine hervorragende Alternative zu Rennfellen. Das neue Kunststoffteil am Schuhhebel verleiht der Bindung eine praktischere Optik und erleichtert das Ausziehen der Skischuhe. Der alte Hebel war zwar sehr zuverlässig, ließ sich aber manchmal etwas schwer lösen, insbesondere bei Kälte. Der große Vorteil dieser Bindung in dieser Saison ist ihre Kompatibilität mit dem neuen Rottefella Move-System. Diese optionale Zwischenplatte reguliert Grip und Gleitfähigkeit optimal. Dank des Verstellrads lässt sich die Bindung vor- oder zurückschieben, ohne die Schuhe ausziehen zu müssen. Das mag zunächst unscheinbar wirken, aber nach ausgiebigen Tests sind wir absolut überzeugt. Es bietet einen phänomenalen Verstellbereich. Je nach Gelände, Art der Tour oder Tagesform lässt sich das Fahrverhalten des Skis ganz einfach anpassen. Für mehr Grip dreht man den Knopf nach vorn, wodurch sich das Gewicht auf dem Fell verteilt. Für besseres Gleiten dreht man ihn nach hinten, wodurch das Gewicht vom Fell genommen und die Reibung verringert wird. Diese Option ist zwar etwas teurer, bietet aber deutliche technische und praktische Vorteile, insbesondere in einer Skikategorie, in der Skifahrer noch keine hochqualifizierten Techniker sind, ihre Ski aber dennoch individuell anpassen können – ein durchaus wichtiger Vorteil.
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